Aktuelles

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Chorgesang und Mandolinenklang

Wer unser Orchester seit Längerem verfolgt, weiß, dass wir immer wieder gerne russische Melodien und Stücke in unser Repertoire aufnehmen. Dies ist nicht zuletzt der Ähnlichkeit der Mandolinenfamilie zur russischen Balalaika geschuldet. Und so verwundert es nicht, dass aus dem Austausch unseres Dirigenten Ulrich Bleck mit Franz-Michael Friske, Dirigent des Männerquartetts Weilerswist 1906 e.V., ein gemeinsames Konzert zum Thema Russland entstanden ist.

Bei der Generalprobe tags zuvor erblickten die Sänger des Männerquartetts, die unser Orchester schon von einem gemeinsamen Konzert vor zwei Jahren zum Thema Spanien kannten, ein neues Gesicht an unserem Dirigentenpult: Stefan Schmidt, der die Vertretung Ulrich Blecks übernommen hatte und seine Aufgabe hervorragend meisterte, wie die Sänger anerkennend zur Kenntnis nahmen.

Das Programm des Abends bestand nicht nur aus Stücken des Männerquartetts und unseres Orchesters, sondern beinhaltete außerdem eine Reihe russischer Lieder, zu denen wir die Sänger begleiteten. Zu den Highlights gehörten auch die Tanzeinlagen verschiedener Altersgruppen der Weilerswister Tanzschule Passion.

Es war ein gelungenes Konzert und nicht nur das Männerquartett Weilerswist, sondern auch das Publikum dürften unsere Mitwirkung in guter Erinnerung behalten. Möglicherweise wird sich in den kommenden Jahren daraus eine erneute Zusammenarbeit ergeben, bei der wir hoffentlich wieder auf die Unterstützung der Spielerinnen und Spieler unseres befreundeten Mandolinenorchesters aus Königsdorf zählen können.

Text: LR, Fotos: IL, 26.10.2019

Musik als Beitrag zur Genesung

Bereits seit einigen Jahren tritt unser Orchester regelmäßig in der Eifelhöhenklinik Marmagen auf. Und so machten wir uns auch in diesem Jahr am Abend des Donnerstags, 26.09.2019,  auf in die schöne Eifel, in der Hoffnung, dort mit unserer Musik Patienten und andere interessierte Zuhörer erfreuen zu können.

Unser Dirigent Ulrich Bleck führte das Publikum durch ein abwechslungsreiches Programm, welches mit der wuchtigen Ouvertüre „Les Bibelots du Diable“ (dt.: Die Nippfiguren des Teufels) begann. Diese gehört wie das ebenfalls aufgeführte Stück „Sogno Bizzaro“ (dt.: Ein sonderbarer Traum) zum italienischen Stil des klassischen Repertoires für Mandolinenorchester, wie er erläuterte. Weitere Schwerpunkte des Programms waren russische Melodien und Weisen sowie lateinamerikanische Stücke, die die Zuhörer mit ihren Rhythmen faszinieren konnten.

Erstmals führten wir Teile aus dem „Concertino Siciliano“ von Ralph Paulsen-Bahnsen auf. Die Solostimme wurde von unserer Flötistin Luisa gespielt. Seit Dezember macht sie bei uns mit, wodurch wir unser Repertoire um einige schöne Stücke erweitern konnten.

Nachdem wir das Konzert mit Offenbachs „Can-Can“ aus „Orpheus in der Unterwelt“ beendet hatten, forderte das Publikum entschlossen eine Zugabe, welche es mit „Tequila“ und dem erneuten „Can-Can“, dessen rasantes Tempo wir sogar noch steigerten, bekamen. Und wer sich schon während des gesamten Konzertes über das gewundert hatte, was auf der Rückseite des Programmheftes abgedruckt war, erkannte nun auch dessen Bedeutung: Es war der Text des kölschen Klassikers „Minsche wie mir“ Mit diesem Titel beendeten wir unser Konzert und die Zuhörerschaft konnte freudig mit einstimmen.

Mögen die Glücksgefühle, die das Hören und Mitsingen des Konzerts bei unserem Publikum an diesem Abend hervorgerufen hat, zur dessen Genesung beitragen!

Text: LR, Fotos: IL, 29.09.2019

Konzert in Gemünd

Nach unserem erfolgreichen Konzert in Gemünd letztes Jahr freuten wir uns sehr, dass wir auch dieses Jahr wieder die Kurkonzerte mitgestalten durften. Das Konzert fand am 15. September statt. Aufgrund des großen Andrangs des letzten Jahres, wurde uns diesmal der große Saal zugewiesen. Wir staunten nicht schlecht als wir bemerkten, welch tolle Atmosphäre der Raum hergab. Nach einer kurzen Einstimmungs-probe versammelten wir uns draußen, um ein aktuelles Gruppenfoto zu schießen, da mittlerweile neue Spieler und eine neue Auftrittskleidung dazugekommen waren. Bevor das Konzert dann endlich losgehen konnte, mussten wir noch einige Stühle schleppen, denn der Saal war mal wieder bis auf den letzten Platz gefüllt. Wir gaben wieder das bunt gemischte Programm zum Besten, das wir bereits in Königsdorf gespielt haben. Dem Stück „Bohemian Rhapsody“ sahen wir dabei allerdings viel gelassener entgegen. Auch in Gemünd zeigte sich das Publikum sehr begeistert. Wir hoffen, dass wir auch nächstes Jahr wieder Teil der Gemünder Kurkonzerte sein werden.

Text: LH, Fotos: IL, 15.09.2019

Probentag und Konzert mit dem Mandolinenclub Königsdorf

Am 31. August um 9:00 Uhr trafen sich alle Spielerinnen und Spieler unseres Orchesters zu einem gemeinsamen Probentag mit dem Mandolinenclub Königsdorf. Wie in den letzten Jahren auch, sollten wir den befreundeten Verein bei seinem Konzert unterstützen. Die Probe war sehr effektiv und wir sahen dem Konzert gelassen entgegen.

Am 8. September war es so weit. Zwei Stunden vor Beginn fanden sich alle Spielerinnen und Spieler in der Kirche ein, um bei der Generalprobe letzte Unsicherheiten zu beseitigen.

Mit Freude sahen wir, dass sich die Kirche allmählich bis auf den letzten Platz füllte. Das Konzert begannen wir mit der Ouverture „Les Bibelots du Diable“ (zu dt. „Die Nippfiguren des Teuels“). Auf dieses Stück folgten drei russische Titel und „Sogno Bizarro“ („Ein sonderbarer Traum“) von Simone Salvetti. Nach „Zorbas Tanz“ und dem bekannten „The Sound of Silence“ war nun der Zeitpunkt gekommen, an dem wir die Uraufführung eines äußerst schwierigen Stückes präsentierten: „Bohemian Rhapsody“ von Queen.

Ein Orchestermitglied hatte sich dieses schon eine lange Zeit gewünscht. Da hierfür aber keine Noten für Zupforchester auf dem Markt sind, schrieben zwei Mitspieler unseres Orchesters ein Arrangement für uns. Darauf sind wir sehr stolz. Obwohl die meisten Spieler Bedenken hatten, dieses Stück aufzuführen, weil wir uns noch nicht sicher genug fühlten, haben wir die Herausforderung gut gemeistert. Aber in einem sind sich alle einig: Wir werden weiter an diesem Stück arbeiten müssen.

Zum Abschluss des Konzerts spielten wir zum 200. Geburtstag von Jaques Offenbach den Cancan aus „Orpheus in der Unterwelt“. Natürlich durften einige Zugaben nicht fehlen. Bei der Zugabe „Minsche wie mir“ forderte Dirigent Ulrich Bleck ausdrücklich zum Mitsingen auf. So klang das Konzert in einem Finale aus, das dem Publikum und Orchester gleichermaßen Spaß machte.

Fotos, Text: LH, 08.09.2019


Konzert in der „Mottenburg“ in Kuchenheim am 7. Juli 2019

Im Rahmen der Euskirchener Burgenrundfahrt fand auch in diesem Jahr das Kuchenheimer Dorffest am Industriemuseum statt.

Aus diesem Anlass hatte unser Orchester zu einem kleinen Konzert eingeladen und rund 60 Zuhörerinnen und Zuhörer waren dieser Einladung gefolgt. Wir hatten keinen Eintritt erhoben, die erbetene Spende sollte für Maßnahmen der Dorfgemeinschaft verwendet werden.

Vorsitzender Hans Fellbach begrüßte die Anwesenden und wies darauf hin, dass alle einen denkwürdigen Augenblick erleben könnten: Der erste Auftritt des Orchesters in der neuen Spielerkleidung.

Auch Dirigent Ulrich Bleck begrüßte die Gäste und lud sie zu einer musikalischen Weltreise ein, die von Südamerika über Griechenland und Israel nach Russland führte. Der Beifall danach ließ erahnen, dass unser Orchester einen gelungenen Beitrag zum Dorffest geleistet hatte.

Fotos: IL, Text: KPL, 07.07.2019

Jahreshauptversammlung

Am 22. März fand in der Gaststätte „Zur Tant Seef“ die Jahreshauptversammlung des Mandolinen-Orchesters 1921 Kuchenheim e.V. statt. Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Vorstandsvorsitzenden Hans Fellbach standen Ehrungen verdienter Mitglieder auf der Tagesordnung. Hans Fellbach überreichte den Jubilaren Urkunden und Geschenke. Eine Ehrenurkunde für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Vera Schmidt, Sandra Blum, Angelika Gehrke und Elfriede Reisgen. 40 Jahre im Mandolinen-Orchester ist Hans Caspary, und auf ganze 50 Jahre können Karl-Peter Lichtenthäler und Agnes Winkler zurückblicken. Ehrenurkunden gab es auch für drei Mitglieder, die schon 60 Jahre dem Orchester angehören: Willi Sürth, Willi Klinkhammer und Heinz-Peter Klinkhammer.
Leider waren die Jubilare Sandra Blum, Angelika Gehrke, Hans Caspary, Agnes Winkler und Heinz-Peter Klinkhammer nicht anwesend.


Kurz und knapp trug Geschäftsführerin Hedwig Müller-Neimann die Ereignisse des vergangenen Jahres vor: Das Orchester präsentierte sich 2018 mit 10 Konzerten der Öffentlichkeit, wobei das Konzert im Kurpark von Gemünd der Höhepunkt des Jahres war.
Nachfolgend wurden von Manfred Blum der Kassenbericht 2018 und von Harry Meixner der Kassenprüfbericht vorgetragen. Dem gesamten Vorstand wurde für seine Arbeit gedankt und Entlastung erteilt.


Den Schwerpunkt der Jahreshauptversammlung bildete die Neuwahl des Vorstands. Die Versammlung bestätigte Hans Fellbach als 1. Vorsitzenden. Stellvertreter wurde Matthias Quadt. Geschäftsführerin bleibt Hedwig Müller-Neimann. Zum Kassenwart wurde Manfried Blum wiedergewählt, das Amt der Spielwartin bleibt weiterhin bei Vera Schmidt, zum Archivar wurde Stefan Schmidt wiedergewählt. Lydia Bleck, Inga Winkelmeier, Sepp Schmidt und Andreas Huppertz sind die gewählten Beisitzer.

 

Dirigent Ulrich Bleck erklärte, dass er mit der Entwicklung des Orchesters derzeit sehr zufrieden sei. Er habe damit begonnen, im Hinblick auf die bevorstehenden Konzerte 2019 neue Stücke auszuwählen. Wegen des im Jahr 2021 bevorstehenden 100-jährigen Jubiläums würden der neue Vorstand und der Dirigent rechtzeitig mit der Planung beginnen.

Text: HM-N, Fotos: ILi, 22. März 2019

Zwei Auftritte in der Kuchenheimer Kirche

Auch in diesem Jahr übernahm unser Orchester die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes am 2. Weihnachtstag und vor Beginn der hl. Messe stimmten wir die Besucher mit einigen Stücken ein – eine langjährige Tradition. Auch wenn wir Weihnachten in der Kirche jedes Jahr überwiegend dieselben Stücke spielen, konnten wir dieses Jahr einige von ihnen in einer neuen Bearbeitung auflegen. Dazu gehörten zum Beispiel „Gloria (Engel auf den Feldern singen)“ und „Es ist ein Ros‘ entsprungen“. Zum Abschluss gab es dann die schwungvolle „Petersburger Schlittenfahrt“.


Einige Tage später – am 06. Januar – gaben wir unser nachweihnachtliches Konzert zum Besten, das ebenfalls in der Kuchenheimer Nikolauskirche stattfand. Da wir uns in der Weihnachtszeit eine kleine Probenpause gegönnt hatten, trafen wir uns an diesem Tag vor dem Konzert zu einer Generalprobe.

Das Programm begann mit weltlichen Stücken, die aber durchaus in die Weihnachtszeit passen, wie z.B. „Hijo de la luna“ und „Concertino Veneziano“. Bei letzterem Stück freuten wir uns sehr über eine Flötenspielerin, Luisa,  die erst seit Dezember im Orchester mitmacht und abwechselnd mit unserem Gitarristen Linus die Solopassagen spielte. Sie begleitete uns auch bei „Maria durch ein Dornwald ging“ aus dem „Kleinen Weihnachtskonzert“ von Ursula Barthel, sowohl am 2. Weihnachtstag, als auch beim Konzert. Dies gab den Stücken den letzten Feinschliff und sorgte für einen noch besseren Klang.

Ein weiterer, für Abwechslung sorgender Programmpunkt war das „Ave Maria“ von Bach/Gounod, weil dieses Stück nur von wenigen ausgewählten Spielern des Orchesters vorgetragen wurde. Besonders zu erwähnen ist hierbei Andreas B., der die erste Mandoline spielte und erst seit Januar 2018 zu unserem Orchester gehört.

Bei den „Weihnachtsklängen“ konnten die Zuhörer dann selber aktiv werden und kräftig die traditionellen Weihnachtslieder mitsingen. Als Zugaben spielten wir den „Abendsegen“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“, die „Petersburger Schlittenfahrt“ und als Letztes bei Kerzenschein „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Dieses Weihnachtslied wurde im letzten Jahr übrigens schon 200 Jahre alt.

Nach diesem gelungenen Konzert fand sich das Orchester noch in der Gasstätte „Zur Tant Seef“ ein und ließ den Abend gemütlich ausklingen.

Fotos: IL, Text: LHoe, 06.01.2019