Aktuelles

 

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Ein herzliches Willkommen im Kloster Steinfeld

Dieses Jahr zog es uns für unser Jahreskonzert wieder einmal in die Eifel. Genauer gesagt: in die Aula des Hermann-Josef-Kollegs in Steinfeld.


Dazu traf sich das Orchester bereits zwei Stunden vor Konzertbeginn, um noch eine kleine Probe abzuhalten. Einige Spieler waren noch früher angereist, um Bühne und Technik aufzubauen. Doch bei der Ankunft ein Schock: Die Bühne war nicht leer, sondern durch ein aufwändiges Bühnenbild blockiert. Aber das Problem wurde schnell behoben und die Bühne war danach konzerttauglich.

Unser 1. Vorsitzender, Hans Fellbach, begrüßte die Besucher und stimmte sie auf das Konzert ein.

Wir freuten uns besonders, dass Berni Pütter, Dirigent des befreundeten Mandolinen- und Gitarrenorchester Stockum aus dem Sauerland, und seine Ehefrau Erna anwesend waren.


Danach übernahm unser Dirigent Ulrich Bleck die Conference und führte wie immer sehr anschaulich und erläuternd durch das Programm. Trotz der zeitweise flackernden Beleuchtung, waren wir mit der ersten Hälfte des Konzertes vollauf zufrieden.


In der Pause erhielten wir Unterstützung von Freunden und Angehörigen, die den Besuchern an der Theke erfrischende Getränke ausschenkten. Herzlichen Dank an diese Helfer!

Gestärkt konnten wir nun in die zweite, etwas moderner geprägte, Hälfte des Konzertes starten.Hier erwartete die Besucher eine besondere Überraschung. Sie waren sichtlich erstaunt, als der Dirigent wortlos die Bühne verließ, das Orchester aber trotzdem zu spielen begann. Kurze Zeit später kehrte er auf die Bühne zurück, verkleidet als „Tevje“ aus dem Musical „Anatevka“ und sang den Ohrwurm aus  diesem Musical: „Wenn ich einmal reich wär“. Diese gelungene Darbietung wurde von den Besuchern mit besonders viel Applaus honoriert.


Es folgte das rhythmisch wohl anspruchsvollste Stück des Programms: das Thema aus „Mission: Impossible“, arrangiert von Linus Rode, einem unserer Gitarristen, in einem „irren“ 5/4-Rhythmus. Das reguläre Programm endete mit dem Stück „Das Phantom der Oper“. Ein paar Zugaben durften natürlich nicht fehlen, darunter auch „Kutt jot heim“, womit wir die Zuhörer verabschiedeten.

Abschließend möchten wir uns noch bei den Spielern des Mandolinen-Clubs Königsdorf, die uns unterstützt haben, bedanken und natürlich bei Benedikt, der sich fachmännisch um die Technik gekümmert hat. Nicht zu vergessen auch bei Familie Schmidt, deren großes Engagement das Konzert erst möglich gemacht hat!


Fotos: IL, Text: LHoe,. 5. Mai 2018

Jünkerath – Probenwochenende 2018 v. 20.- 22. April


Da unser Orchester für dieses Jahr mehrere Auftritte und Konzerte geplant hat, wurde – wie schon des öfteren – ein Probenwochenende in Jünkerath angesetzt. Gegen 16.00 Uhr am Freitagnachmittag ging es vom Pfarrheim aus los. Im „Don-Bosco-Haus“ angekommen, stellten wir erfreut fest, dass „unser“ Probenraum sehr ansprechend renoviert und außerdem eine Außenterrasse angebaut worden war.

Einige Orchestermitglieder konnten am Freitag noch nicht anreisen. Stattdessen wurden wir von 5 Mitgliedern des befreundeten Mandolinenorchesters Königsdorf unterstützt. Danke! Das war eine gute Idee.

Nach der ersten Probe senkte unser Dirigent gegen 21 Uhr seinen Taktstock und wünschte allen einen angenehmen Abend. Den hatten wir auch: Mit einem Gläschen Wein und verschiedenen Gesellschaftsspielen.

Als die erste Probe am Samstagmorgen nach einem reichhaltigen Frühstück um 9:30 Uhr begann, hatten sich bereits auch die Spieler/innen, die erst jetzt angereist waren, im Probenraum eingefunden, sodass wir nun augenscheinlich komplett waren. Es stellte sich jedoch heraus, dass eine Spielerin aufgrund eines Missverständnisses noch zu Hause saß und auf eine Mitfahrgelegenheit hoffte. Unser Kassenwart MB war „der Mann der Stunde“ und holte die „Vergessene“ schnell ab.

Die Probenarbeit am Samstagmorgen lässt sich in drei Worten gut beschreiben: intensiv, konzentriert und effektiv. Vergessen darf man dabei allerdings nicht, dass wir wohl niemals ein ganzes Wochenende durchhalten könnten, wenn wir nicht in den großen Pausen von den Mahlzeiten des Hauses und in den kleinen Pausen mit Kaffee und Kuchen aus den eigenen Reihen beköstigt und verwöhnt würden!

Die Mittagspause nutzten wir für das obligatorische Gruppenfoto.


Da eine Mitspielerin erst später anreisen konnte, hier ein separates Foto.


Anschließend hatten wir noch eine knappe Stunde Zeit zur freien Verfügung, welche wir mit Basketball, einer kleinen Runde zu Fuß oder auch einfach einer netten Unterhaltung in der Sonne verbrachten.

Danach ging es weiter im Probenprogramm. Mit neuem Elan machten wir uns an die Arbeit, und unsere Fortschritte waren beachtlich.

Am Abend verabschiedeten sich unsere Freunde aus Königsdorf von uns, und wir ließen den Tag wieder mit gemütlichem Beisammensein und Gesellschaftsspielen ausklingen.

Der letzte Tag unseres Probenwochenendes begann für einige Spieler besonders früh, denn wie immer gestalteten wir die Sonntagsmesse in der Klosterkirche musikalisch mit. Hierzu trugen wir einige irische Stücke aus dem aktuellen Programm vor, die dem Zelebranten und den Besuchern der Messe sichtlich gut gefielen. Auch der Organist kam an diesem Sonntag aus unseren Reihen.

Danach wartete das Frühstück, das uns die erforderliche Stärkung für die nächste Probeneinheit liefern sollte, denn für uns war der Sonntag keineswegs ein Tag der Ruhe, sondern eher ein Tag voller harter Arbeit.

Einigermaßen pünktlich begann dann auch die erste Probeneinheit, die sowohl von Müdigkeit als aber auch von Motivation geprägt war. Hörbar war, dass die Stimmen der Königsdorfer fehlten.

Die anschließende Mittagspause wurde von den meisten genutzt, um noch ein bisschen Sonne zu tanken.

Im Laufe des Nachmittags probten wir besonders schwierige Stellen in ein oder zwei Stücken noch einmal extra. Nachdem diese Takte reibungslos funktionierten, konnten die Spieler sich endlich auf das lang ersehnte Kuchenbüffet stürzen, um für die letzte Probe die Kräfte nochmals zu mobilisieren.

Als Fazit kann man festhalten, dass das Probenwochenende deutliche Fortschritte gebracht hat und deshalb alle Beteiligten sehr zufrieden nach Hause fuhren.

Für das bald anstehende Frühlingskonzert in Steinfeld fühlen wir uns also bestens vorbereitet. Aber: Nach der Probe ist vor der Probe, und so treffen wir uns alle am nächsten Donnerstag wieder in Kuchenheim.

Fotos: IL, Texte: KPL, LR, LHoe

Kleider machen Leute

Unser Mandolinen-Orchester möchte nicht nur musikalisch „up to date“ sein, sondern auch modisch im Trend liegen. Bei Vereinsgründung vor rund 100 Jahren trug man eine Tiroler Kluft und nannte sich „Alpengrün Kuchenheim“. Während der Zeit des Nationalsozialismus gab es keine einheitliche Kleidung und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde häufig gewechselt: Dunkle Hose, weißes Hemd mit schwarzer Krawatte oder roter Fliege und blaue Weste. Dann ab 2010 unsere heutige Auftrittskleidung (schwarze Hose, schwarzes Hemd, rot/schwarze Fliege), die jetzt durch eine weitere ergänzt werden soll.

Dazu wurden Mitte Oktober 2017 acht Mitglieder, denen man den nötigen Geschmack und den erforderlichen Sachverstand zutraute – unter der Führung unserer Spielleiterin Vera Schmidt - nach Roetgen gesandt, damit sie sich dort in der Firma „Edelbauer – Maßbekleidung“ beraten lassen sollten (s. Beitrag vom 14.10.2017).

Und so erschien am 10. März 2018 Frau Lauscher, eine sehr freundliche Dame, nicht  um die Vermessung der Welt, sondern die Vermessung unserer Spielerinnen und Spieler vorzunehmen. Dabei muss man festhalten, dass sie sehr einfühlsam vorging und keinerlei Bemerkungen über die kräftigen Staturen einiger unserer Männer verlor.

Da vorauszusehen war, dass sich die Prozedur über mehrere Stunden hinziehen würde, hatten unsere Mädels – wie gewohnt – Kaffee gekocht und reichlich „Berliner“ gebunkert. Obwohl solche Anproben den Männern normalerweise sehr lästig sind, konnten sie deshalb den Samstagvormittag trotzdem genießen.

Ganz nach dem Motto: „Kleider machen Leute“, hofft das Orchester, bei zukünftigen Konzerten mit der neuen Auftrittskleidung beim Publikum gut anzukommen.

Fotos: IL, Text: KPL, 10.März 2018

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum

An diese Äußerung von Friedrich Nietzsche mag man denken, wenn man sieht, mit welcher Begeisterung und wie viel Fleiß Kinder und Jugendliche sich für den Wettbewerb „Jugend musiziert“ intensiv vorbereitet haben.

So trafen sich am 23. Februar 2018 rund 20 junge Musikerinnen und Musiker im Museumsgästehaus „Mottenburg“ in Kuchenheim zum Abschlusskonzert der Preisträger des Kreises Euskirchen zur Preisverleihung der 55. Auflage des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“. Unter ihnen von unserem Orchester auch Linus Rode – einer der Leistungsträger aus der Gitarrenstimme. Aus der Rubrik: "Solo-Wertung Gitarre" spielte er von Francisco Tárrega das Capricho árabe derart ausdrucksstark, dass das Publikum begeistert war. Linus, das hast Du exzellent gemacht! Unser Orchester kann sich freuen, einen solch talentierten Gitarristen - neben anderen hervorragenden Spielerinnen und Spielern - in seinen Reihen zu haben.

Auch noch weitere Preisträgerinnen und Preisträger würden sich gut in unser Orchester einfügen! Vielleicht sollte unser Vorstand einmal auf Talentsuche gehen.

Fotos: Privat, Text: KPL, 23.02.2018

Nachtrag zum Bericht über die Jahreshauptversammlung am 2. Februar 2018

In der Jahreshauptversammlung von Anfang Februar 2018 sollte eine bemerkens­werte Ehrung erfolgen: Willi Manheller ist seit 70 Jahren Mitglied im Mandolinen-Orchester. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er leider an dieser Versammlung nicht teilnehmen. Die Ehrung sollte bei ihm zu Hause nachgeholt werden.

Am 20. Februar war es dann so weit: Vorsitzender Hans Fellbach, Kassenwart Manfred Blum und Karl-Peter Lichtenthäler suchten zusammen mit der Vereins­fotografin den Jubilar in dessen Haus auf. Willi Manheller begrüßte die Vier mit sichtlicher Freude. Hans Fellbach dankte ihm für die jahrzehntelange Treue zum Verein, gratulierte zur 70-jährigen Mitgliedschaft und überreichte ihm die Ehrenurkunde, die der Geehrte sichtlich gerührt entgegennahm. Seine Ehefrau und die Enkelin boten ein kühles „Gläschen“ an, um den Anlass gebührend zu feiern.

Danach wurde in Erinnerungen gekramt und zum wiederholten Mal erzählt, wie der Verein nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht nur wieder jährlich Konzerte gab, sondern nach alter Tradition auch wieder Theaterstücke aufführte. Bei diesen Aufführungen fungierte Willi Manheller als Souffleur.

Lieber Willi, Vorstand und Mitglieder des Mandolinen-Orchesters 1921 Kuchenheim e.V. danken Dir und gratulieren auch sehr herzlich zu 70 Jahren treuer Vereins­zugehörigkeit. Wir wünschen Dir noch viele Jahre bei bestmöglicher Gesundheit! Alles Gute weiterhin.

Fotos: IL, Text: KPL, 21.02.2018

Jahreshauptversammlung 2018

Wie seit vielen Jahren üblich, fand auch in diesem Jahr unsere Mitgliederversammlung wieder am ersten Freitag im Februar in unserem Vereinslokal „Zur Tant Seef“ in Kuchenheim statt. Von den 129 Mitgliedern waren 29 gekommmen, stand doch außer den üblichen Themen einer Jahreshauptversammlung die Entscheidung über die künftige Auftrittskleidung auf der Tagesordnung. Der Vorsitzende Hans Fellbach begrüßte alle Anwesenden und bat sie, sich zum Gedenken an die im Jahr 2017 verstorbenen Mitglieder zu erheben.

Anschließend stellte er fest, dass die Einladungen form- und fristgerecht zugestellt wurden und keine weiteren Anträge zur Tagesordnung eingereicht wurden.

Der nächste Tagesordnungs-Punkt musste leider entfallen. Willi Manheller, der für seine 70-jährige Mitgliedschaft geehrt werden sollte, hatte sein Kommen aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Seine Ehrenurkunde und das Geschenk werden ihm nach Hause gebracht und in einer kleinen Zeremonie überreicht.

Kurz und knapp trug die Geschäftsführerin Hedwig Müller-Neimann die Ereignisse des vergangenen Jahres vor. Das Orchester hat 8 Konzerte gespielt, wobei 4 Auftritte an 2 Wochenenden stattfanden, was für die Spieler und Spielerinnen und deren Finger sehr belastend war. Bei den Auftritten wurden viele neue Zuhörerinnen und Zuhörer gewonnen. Da das Orchester inzwischen über die Grenzen Euskirchens hinaus bekannt ist, kamen viele Freunde der Zupfmusik auch von weit her zu unseren Konzerten. Um die Öffentlichkeitsarbeit weiter zu intensivieren, wurde zusätzlich zu der Homepage auch eine Facebook-Seite eingerichtet.

Als Nächster trug Manfred Blum den Kassenbericht 2017 vor, aus dem hervorging, dass die finanzielle Basis des Vereins sich weiterhin günstig entwickelt hat. Dies bestätigten die beiden Kassenprüfer Trude Bohne und Harry Meixner und bescheinigten dem Vereinsvorstand einen verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen.

Daraufhin erteilten auf Antrag die Anwesenden einstimmig (bei Enthaltung des Vorstands) dem Kassenwart und dem Vorstand uneingeschränkte Entlastung für das Rechnungsjahr 2017. Aufgrund des informativen und sehr präzisen Prüfberichts wurden die Kassenprüfer wiedergewählt.

Der nächste Tagesordnungspunkt war der wichtigste der Jahreshauptversammlung. Hier war zu entscheiden, ob neue Auftrittskleidung beschafft werden soll und wie dies finanziert werden kann. Hans Fellbach trug das mögliche Finanzierungsmodell in allen Facetten vor. Centgenau erläuterte er, welche Kosten vom Verein übernommen werden und welche als Selbstbeteiligung von den Mitspieler/Innen finanziert werden müssen. Auch die damit verbundenen Eigentumsverhältnisse wurden klar dargelegt. Die vorausgegangene ausführliche Diskussion zum Thema in der Spielersitzung am 11. Januar erleichterte die anschließende Abstimmung.

Alle Anwesenden waren jetzt auf das künftige Outfit gespannt. Lena Höver präsentierte uns - gekonnt wie ein Profimodell - unsere neue Auftrittskleidung. Farbe und Design gefielen sehr gut, so dass die Anwesenden einstimmig für eine Autragserteilung votierten.

Anschließend erläuterte unser Dirigent Ulrich Bleck noch kurz seine Pläne für das kommende Jahr.

Unsere Spielleiterin Vera Schmidt bedankte sich bei allen aktiven Mitgliedern für die fleißige Teilnahme an den wöchentlichen Proben, nicht ohne Willi Sürth, der an allen Proben teilgenommen hat, besonders zu loben.

Kurz nach 21:30 Uhr beendete Hans Fellbach offiziell die Sitzung und der Abend klang gemütlich aus.

Text: HVN, Fotos: IL, 2. Februar 2018

Nachweihnachtliche Klänge

Das weihnachtliche Konzert, das unser Orchester vor zwei Jahren in der Kaller Pfarrkirche St. Nikolaus gespielt hat, scheint nicht nur unseren Spielerinnen und Spielern in guter Erinnerung geblieben zu sein, sondern auch den Menschen aus der Region Kall. Denn zu Beginn unseres ersten Auftritts im Jahr 2018 begrüßte unser Vorsitzender Hans Fellbach sichtlich erfreut die vielen Zuhörer, die die Pfarrkirche bis auf die letzte Bank gefüllt hatten – ein Umstand, der nebenbei die ohnehin hervorragende Akustik des Raumes noch weiter verbesserte. Besonders gerne begrüßten wir unter den Zuhörern auch den Vorsitzenden des befreundeten Mandolinenorchesters aus Königsdorf, Matthias Quadt, mit seiner Ehefrau.

Ulrich Bleck, unser Dirigent, hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das den Namen „Nachweihnachtliches Konzert“ auf jeden Fall verdient hat. Schließlich enthielt es neben traditionellen und englischen Weihnachtsliedern auch viele andere Stücke, die – passend zur Jahreszeit – die ruhige Seite der Mandolinenmusik in all ihren Facetten präsentieren konnten.

Zu den Höhepunkten des Programms gehörten sicherlich die beiden ergreifenden Stücke „Oh mio babbino caro“ und „Ave Maria“ von Franz Schubert, gesungen von Inga Winkelmeier und Miriam Krüger. Mit dem Medley „Favourite Christmas Classics“ präsentierte unser Orchester in diesem Jahr auf Wunsch vieler Mitspieler/innen auch englische Weihnachtslieder. Zwei unserer Stücke, die zwar keine direkte Verbindung zum Weihnachtsfest haben, aber zu dieser Zeit immer wieder gerne gespielt und gehört werden, sind Johann Pachelbels bekannter „Kanon“ und das zweite „Ave Maria“ dieses Nachmittags. Diese wunderschöne Meditation, die Charles Gounod über das 1. Präludium aus Johann Sebastian Bachs „Wohltemperiertes Klavier“ verfasste, wurde von einem achtköpfigen Ensemble aus Solisten vorgetragen.

Ganz andere Einblicke in die Möglichkeiten eines Mandolinenorchesters erhielt das Publikum mit den Stücken „Rapsodia Spagnuola“ von Simone Salvetti, „Die Heimreise“ von Konrad Wölki und der beliebten „Petersburger Schlittenfahrt“ von Richard Eilenberg als eine der Zugaben, die die Zuhörer unter großem Beifall mehrmals nachdrücklich forderten.

Dieses gelungene Konzert dürfte sowohl unserem Orchester als auch dem begeisterten Publikum noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Text: LR, Fotos: IL, 07. Januar 2018