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Weihnachtszeit ist Mandolinenzeit

Es ist eine altbewährte Tradition, dass unser Mandolinenorchester die Messe am 2. Weihnachtstag in der Kuchenheimer Kirche mitgestaltet. Da der Gottesdienst um eine halbe Stunde vorverlegt wurde, stand uns nur eine kurze Zeit für die Anspielprobe zur Verfügung. Ein paar weihnachtliche Stücke vor der Liturgie stimmten die Kirchenbesucher ein. Mit den „Weihnachtsklängen“ von Franz Stolzenwald leiteten wir zur Messe über. Zwischen traditionellen Weihnachtsliedern, wie z. B. „Engel auf den Feldern singen“ und „Stille Nacht, heilige Nacht“, spielten wir auch den „Abendsegen“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck, der nach eigenen Aussagen zu den Lieblingsstücken Pastor Bergs zählt. Nach der Messe gab es natürlich noch die ein oder andere Zugabe zusammen mit einer Einladung zu unserem „Nachweihnachtlichen Konzert“.


Das fand dieses Jahr am 05. Januar in der Kirche St. Michael in Großbüllesheim statt, wo wir zuletzt 2015 gespielt haben. Das Konzert war sehr gut besucht, woran erkenntlich wird, dass die Weihnachtszeit nicht mit dem 2. Weihnachtstag enden muss. „Schließlich stecken wir gerade mitten in der Weihnachtszeit“, sagte Pastor Berg und eröffnete damit das Konzert. Nachdem wir festlich mit „Lobt den Herrn der Welt“ einstiegen, folgten einige ruhige Stücke, die mit unserer zarten Mandolinenmusik wunderbar in die weihnachtliche Zeit passen. Besonderen Gefallen fanden die Zuhörer am „Concertino Siciliano“, bei dem wir unsere Flötensolistin Luisa begleitet haben. Aber auch gesanglich begleitete Stücke („Lasst uns lauschen, heilige Engel“, „Ave Maria“, „Abendsegen“, „Transeamus“) bereicherten das Konzert. Namentlich sind hier als Sänger und Sängerinnen Miriam, Inga, Linus und unser Dirigent Ulrich Bleck zu erwähnen. Es war ein besinnlicher Auftritt, der hoffentlich noch vielen Zuhörern im Gedächtnis bleiben wird.

Auffällig bei diesem Konzert war, dass ein gewisser Trend Einzug bei dem Orchester gehalten hat: wärmende Handstulpen. Zu winterlichen Zeiten ist es in Kirchen leider sehr kalt, sodass die Finger nicht mehr so beweglich sind und dadurch das Spielen erschwert wird. Dem haben einige Spielerinnen vorausschauend entgegengewirkt.

Am Ende bleiben noch unsere Neuzugänge im Orchester zu erwähnen. Das ist neben unserer Flötistin Luisa auch Jasmin. Sie hat das Geigenspiel gelernt und setzt ihre Fähigkeiten jetzt zusätzlich an der Mandoline um. Seit ein paar Monaten hat sie ihren Platz in der „1. Mandoline“.

Wir freuen uns sehr, beide in unseren Reihen begrüßen zu können!


Text: LH, Fotos: IL, 05.01.2020