Archiv - 2018

 Bilder zum Vergrößern anklicken

Wenn aus Liebe Leben wird,

erhält das Glück einen Namen: Simon

 Inga, unsere 1. Mandolinistin und Sängerin und ihr Ehemann Harald freuen sich über die Geburt ihres ersten Kindes.

Der Vereinsvorstand und die Mitglieder des Orchesters teilen die Freude der Eltern, gratulieren ihnen und wünschen dem Kleinen alle Gute für sein Leben!

Fast wäre es ein Christkind geworden - wenn das kein gutes Omen ist

Still, still, still, weil’s …

Am 25. November sollte unser Orchester den Weihnachtsbasar in Zülpich-Bessenich musikalisch mit einem teils weltichem, teils weihnachtlichem Programm mitgestalten. Schon bei unserer Ankunft mussten wir feststellen, dass es in der Schützenhalle lebhaft zuging und es auch ziemlich laut war, was sich während unseres Beitrags leider auch nicht mehr änderte. Unser Dirigent, Ulrich Bleck, wies das Publikum mehrmals darauf hin, dass alle Anwesenden doch bitte leiser sein sollen, wenn sie die Musik hören möchten. Bedauerlicherweise änderte sich an dem Geräuschpegel nichts. Wir versuchten gegen den Lärm anzuspielen, allerdings drangen unsere Klänge nur maximal bis zur dritten Reihe vor. Hinzu kam, dass sich die Spieler untereinander kaum hören konnten. So fiel es uns natürlich auch schwer, ordentlich und sicher zu spielen. Man könnte diesen Auftritt daher auch durchaus als „Probe unter erschwerten Bedingungen“ bezeichnen. Dieser Auftritt hat uns gezeigt, dass ein aufmerksames und interessiertes Publikum keinesfalls eine Selbstverständlichkeit ist. Ziemlich unzufrieden, da unsere Musik wenig wertgeschätzt wurde, machten sich also alle Spielerinnen und Spieler wieder auf den Heimweg. Der dichte Nebel passte zu unserer Gemütsverfassung.

Text: LHoe, 25.11.2018

Kleider machen Leute – aber auch gute Musiker?

Nun war er endlich gekommen, der heiß ersehnte, große Augenblick, an dem wir in unserem neuen „Outfit“ eine Bühne betreten konnten.


Die Kultur-Beauftragte der Seniorenresidenz „Haus Wetterstein“ in Brühl, Frau Ulla Baule, hatte unser Orchester aufgrund der Empfehlung eines Orchestermitglieds verpflichtet und stellte uns den Zuhörerinnen und Zuhörern im voll besetzten Konzertsaal vor. Bemerkenswert dabei war, wie intensiv Frau Baule sich mit der Geschichte des Orchesters beschäftigt hatte, und der „Chronist“ dankte ihr dafür sehr herzlich, da das in dieser Form nicht häufig geschieht.


Auch Ulrich Bleck, unser Dirigent, begrüßte die Anwesenden und lud sie zu einer musikalischen Reise durch Europa ein. Dabei konnten die Gäste - je nach Temperament - mitsingen, -summen oder auch schunkeln.

Leider fehlten einige Gesangssolisten. In Vertretung von Inga Winkelmeier übernahm bei dem „Lied der Taiga“ Iris Müller die Solopartie, und auch das schwierige Gitarrensolo in „Concertino Veneziano“ von Ralph Paulsen-Bahnsen spielte sie mit Bravour.

Ulrich Bleck und Stefan Schmidt sangen sehr gefällig das „Adiemus“ von Karl Jenkins, welches sonst 5-stimmig (es fehlten Lena Hoever, Miriam Krüger und Linus Rode) vorgetragen wird. Man sieht jedoch, im Fall des Falles klappt vieles, was vorher nicht möglich schien. Trotzdem hoffen wir, dass beim nächsten Konzert wieder alle Sängerinnen und Sänger dabei sein können.

Mit dem „Abendsegen“ aus Engelbert Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ verabschiedeten wir uns aus einer zweistündigen sehr angenehmen Atmosphäre.

Um noch einmal auf die Frage in der Überschrift zurückzukommen: Es ist nicht auszuschließen, dass eine neue Spielerkleidung einen positiven Einfluss auf die Musikalität des Orchesters hat!

Fotos: IL, Text: IL u. KPL, 17.11.2018

Konzert in Gemünd am 30.09.2018

Dieses Jahr durfte unser Orchester zum ersten Mal die Gemünder Kurkonzerte mitgestalten. Trotz des sonnigen Wetters beschlossen wir, nicht auf der Konzertbühne des Kurparks aufzutreten, da leise gespielte Passagen, wie zum Beispiel der Beginn von „Recuerdos de la Alhambra“, wohl im Winde verweht wären.

Stattdessen zogen wir in das Kurhaus. Schnell bemerkte man allerdings, dass die dort vorhandenen Sitzplätze nicht für alle Besucher ausreichen würden, denn der Saal füllte sich bis zu Beginn des Konzerts immer mehr. Glücklicherweise konnten schnell weitere Stühle organisiert werden. Aber die wachsende Zahl der Zuhörer schien kein Ende zu nehmen, sodass sich einige Leute sogar dazu entschlossen, im Foyer sitzen zu bleiben und dort unseren Klängen zu lauschen.

Insbesondere bekannte Melodien, wie „Sehnsucht“, „Hava Nagilah“, „Die Capri-Fischer“ und „Eviva Espana“, begeisterten die Zuhörer, die am Schluss des Konzerts eine Zugabe nach der nächsten forderten. Auch nach dem Konzert kamen viele aus dem Publikum zu uns und bedankten sich noch einmal für das schöne Konzert. Vielen Dank für diese durchweg positive Rückmeldung! Da hat es uns dann auch nichts mehr ausgemacht, anschließend alle Stühle wieder an ihren alten Platz bringen zu müssen. Wir hoffen, dass wir auch im kommenden Jahr wieder in Gemünd spielen dürfen.

Fotos: Inge Lichtenthäler, Text: L.H., 30.09.2018

Grillfest 2018

Wer fleißig und gut gearbeitet hat, der darf auch mal kräftig feiern: gut essen und einiges trinken.

An diese bäuerliche Lebensweisheit mag Hans Fellbach, unser 1. Vorsitzender, gedacht haben in der Rückschau des Vereinsjahres 2018: Eine Reihe von Auftritten, viele neue Stücke - demzufolge auch sehr viele Proben, die die musikalische Qualität des Orchesters auf ein höhere Stufe gehoben haben. Aber auch eine schöne neue Auftrittskleidung, wodurch das Orchester auch optisch aufgewertet wird. Der Lohn für dies alles war die Einladung zu einem üppigen Samstagnachmittag auf dem Grillplatz am Stadtwald in Rheinbach. Hans Fellbach und sein Grillteam hatten ihr möglichstes getan, um alle Gäste zufriedenzustellen: Delikate Kuchen (mit und ohne Sahne), Kaffee (heiß und schwarz), Grillwürste (mal kross, mal hell gebraten), Steaks (je nach Wunsch „durch“ oder „englisch“), Bier, alkoholfreie Getränke, und, und, und ...

Aber auch jede Menge Spiele gab es für große und kleine Gäste, unaufdringliche Musik - und das alles bei tollem Wetter.

Nach etwa vier bis fünf Stunden – die Ersten brachen allmählich auf - begann das große Aufräumen. Da die Meisten fleißig anpackten, war der Platz bald aufgeräumt, und zwar schöner als wir ihn vorgefunden hatten.

DANKE allen Mithelfern: So geht Motivation für das vor uns liegende Spiel-Jahr 2019! Auf den Punkt brachte es unser Kassenwart Manfred Blum, der im Nachhinein feststellte: Es war wohl das schönste Grillfest, das wir jemals hatten. Da soll mal einer etwas Negatives sagen. Punkt, aus, Ende! 

Fotos: Inge Lichtenthäler, Text: KPL, 15. 09.2018

Ein Besuch bei Freunden

Das Mandolinen-Orchester Kuchenheim hat in seiner fast 100-jährigen Vereinsgeschichte immer wieder mit vereinsfremden Zupfmusikern oder mit anderen Orchestern zusammengespielt. Niemals jedoch war die Zusammenarbeit von einer Dauer und einer Intensität, wie die mit dem Mandolinen-Club Königsdorf 1923 e. V. Dank des gemeinsamen Dirigenten, Ulrich Bleck, unterstützen sich die beiden Orchester gegenseitig bei „Personalmangel“  – so auch am Sonntag, 2. Sept. 2018, in der St.-Sebastianus–Kirche Königsdorf.

Dirigent Bleck hatte Melodien aus mehreren Kontinenten (Amerika, Südamerika, Mittelmeerraum , Russland und Israel ausgewählt: Klassik, Film und Musical. Nach fast zwei Stunden war das Publikum sehr zufrieden mit dem Gehörten und auch Dirigent und Musiker konnten stolz auf ihre Leistungen sein.

Einen Höhepunkt des Abends setzte Ulrich Bleck in der Rolle des Tevye, als er träumte: ´Wenn ich einmal reich wär.‘ Das Publikum bog sich vor Lachen ob des gelungenen Beitrags.

Nicht weniger Beifall erhielten die beiden Sängerinnen Inga und Miriam, die mit ihrem gefühlvollen Vortrag „Sehnsucht – das Lied der Taiga“ sowie „Memory“ aus dem Musical Cats eine exzellente Leistung erbrachten.

Eine besondere Gratulation ging an eine Mitspielerin aus Königsdorf, die einen runden Geburtstag feiern konnte. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle von beiden Orchestern!

Zum Schluss gaben die beiden Orchester den Zuhörern noch einen Rat mit auf den Weg durch ein Liedchen, das fast alle mitsingen konnten: Kutt jot heim!

Mandolinen-Club Königsdorf: wenn Ihr wieder einmal unsere Hilfe braucht: Wir kommen gern zu Euch!

Fotos: Inge Lichtenthäler, Text: KPL, 02.09.2018

 „Happy Birthday“

Unser Mandolinen-Orchester weist eine breit gefächerte Altersstruktur auf: Von 16-jährigen Jugendlichen bis Spieler jenseits der „Achtziger“ sind (fast) alle Altersschichten vertreten. Mitte Juli 2018 feierte eine Mitspielerin einen runden Geburtstag: Sie wurde stolze 70 Jahre alt.

Die Feier fand in der Gastronomie des Golfclubs „Burg Zievel“ statt und das gesamte Orchester war eingeladen. Natürlich brachten wir anstelle des üblichen Blumenstraußes einen bunten Melodienstrauß mit, von dem wir wussten, dass viele Lieblingsstücke der Jubilarin darin enthalten waren. Als „handfestes“ Geburtstagsgeschenk überreichte ein Mitspieler einen handgeschmiedeten verchromten Notenschlüssel, der im Garten einen angemessenen Platz erhalten soll. Die Beschenkte freute sich über das Geschenk und die bekannten Melodien, die auch den Gästen gut gefielen. Bei der Anzahl der Gäste erschien es, als ob für jedes Lebensjahr ein Gast zur Feier eingeladen war. Nach dem Nachmittagskaffee machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Hause.

Liebes Geburtstagskind (eine Namensnennung ist wegen des strengen Datenschutzes tabu).

Die Mitglieder und der Vorstand des Mandolinen-Orchesters Kuchenheim gratulieren Dir sehr herzlich zu Deinem Geburtstag und wünschen Dir alles Gute für dieses und das kommende Jahrzehnt!

Fotos: privat, Text: KPL, 20.07.2018

Musik beschleunigt die Genesung

Schon seit vielen Jahren reist unser Orchester an einem Donnerstagabend nach Marmagen und tritt in der dortigen Eifelhöhenklinik zu einer Zeit auf, die normalerweise der wöchentlichen Probe vorbehalten ist. Und trotz der Temperatur im Saal, die zwischendurch ungeahnte Ausmaße annahm, zeigten wir unser musikalisches Können von seiner besten Seite – bzw. eher von dessen besten Seiten. Denn wie unser Dirigent eingangs erläuterte, präsentierten wir dem Publikum ein breit aufgestelltes, abwechslungsreiches Programm: Von dem amerikanischen Marsch „American patrol“ über die modern anmutende „Bagatelle“, die „Irische Folksuite“ und dem südamerikanischen „Besame Mucho“ bis hin zu altbewährten Stücken wie „Die Capri-Fischer“.

Außerdem nutzten wir die Gelegenheit für ein neues Gruppenfoto vor der Eifelhöhenklinik – wir hatten nämlich festgestellt, dass das Foto auf dem Plakat, mit dem die Klinik unseren Auftritt angekündigt hatte, nicht mehr ganz „up to date“ war.

Zufrieden und mit dem guten Gefühl, vielen Patienten und anderen Zuhörern/innen einen netten Abend bereitet zu haben, machten wir uns auf die Rückreise, auf der wir in Kall-Keldenich noch einen Zwischenstopp einlegten. Auf der Terrasse unserer Spielleiterin genossen wir deren Gastfreundschaft und ließen den Abend bei einem kühlen Getränk und netter Gesellschaft ausklingen.

Text: LR, Fotos: Inge Lichtenthäler, 19.07.2018

Dorffest in Kuchenheim oder: Der singende Dirigent

Ein Höhepunkt in Kuchenheim ist in jedem Jahr das Dorffest aus Anlass der Burgenfahrt. So erging auch für diesen Sonntag (8. Juli 2018) eine Einladung des Kuchenheimer Bürgervereins zu einem geselligen Fest auf der Rehwiese am LVR-Industrie-Museum und an der Mottenburg.

Ulrich Bleck, unser Dirigent, hatte wieder einen musikalischen Streifzug zusammengestellt, der unsere Zuhörerinnen und Zuhörer durch Länder und Kontinente führte – von Südamerika bis nach Russland. Mehr als fünfzig Musikfreunde genossen diese Stunde, waren aber auch enttäuscht, als es hieß: „Vielen Dank – vielleicht bis zum nächsten Jahr“.

Mit einem letzten Highlight verabschiedeten wir uns; d. h. genau genommen unser Dirigent, der den Ohrwurm "Wenn ich einmal reich wär" - aus dem Musical „Der Fiedler auf dem Dach“ -  mit gekonnter Mimik und Gesang vortrug. Das begeisterte Publikum zollte verdienten Applaus und verließ anschließend zufrieden den Raum.

Auch wir waren zufrieden und drängten nach Abbau der Instrumente zur „Null-Promille-Bar“, um uns leckere fruchtige alkohofreie Cocktails servieren zu lassen. Nur der Vorsitzende gönnte sich ein Bier mit Alkohol.

Von diesem musikalischen Auftritt hier noch einige fotografische Impressionen:

Fotos: Inge Lichtenthäler, Text: KPL, 08. 07. 2018

Konzert  in Palmersheim am 24. Juni 2018

„Eine musikalisch Reise um die Welt.“ So lautete das Motto des Mehrgenerationen-Konzertes des MGV Steinbach-Erft 1848/1860 am 24. Juni in Palmersheim, bei dem unser Orchester und zwei weitere Chöre, Sing & Swing Palmersheim und der Jugendchor Deo´s Voices, mitwirkten. Ulrich Bleck hatte dazu ein passendes Programm zusammengestellt, welches wir in zwei Blöcken, einmal vor und nach der Pause, vortragen durften.

Im ersten Teil spielten wir „American Patrol“, „Les Enfants du Pirée“, „Die Capri-Fischer“ und „Eviva España“. Einige Zuhörer kannten die Texte zu den Liedern und begannen leise mitzusingen oder zu summen. Unsere Darbietung kam anscheinend so gut an, dass uns der Moderator des Konzertes als ein Highlight bezeichnete. Es ist immer wieder schön, Menschen, die mit Mandolinenmusik nicht so vertraut sind, für uns begeistern zu können.

Unser zweiter Block fand glücklicherweise direkt nach der Pause statt, sodass wir Stühle, Notenständer usw. stehen lassen konnten. In diesem Teil folgten „Sehnsucht (Das Lied der Taiga)“, drei Titel aus der „Irischen Folksuite“, „Das Phantom der Oper“ und zum Schluss „Tequila“. Es war wieder mal ein gelungener Auftritt!

Text: LH, 24.06.2018

Ein herzliches Willkommen im Kloster Steinfeld

Dieses Jahr zog es uns für unser Jahreskonzert wieder einmal in die Eifel. Genauer gesagt: in die Aula des Hermann-Josef-Kollegs in Steinfeld.


Dazu traf sich das Orchester bereits zwei Stunden vor Konzertbeginn, um noch eine kleine Probe abzuhalten. Einige Spieler waren noch früher angereist, um Bühne und Technik aufzubauen. Doch bei der Ankunft ein Schock: Die Bühne war nicht leer, sondern durch ein aufwändiges Bühnenbild blockiert. Aber das Problem wurde schnell behoben und die Bühne war danach konzerttauglich.

Unser 1. Vorsitzender, Hans Fellbach, begrüßte die Besucher und stimmte sie auf das Konzert ein.

Wir freuten uns besonders, dass Berni Pütter, Dirigent des befreundeten Mandolinen- und Gitarrenorchester Stockum aus dem Sauerland, und seine Ehefrau Erna anwesend waren.


Danach übernahm unser Dirigent Ulrich Bleck die Conference und führte wie immer sehr anschaulich und erläuternd durch das Programm. Trotz der zeitweise flackernden Beleuchtung, waren wir mit der ersten Hälfte des Konzertes vollauf zufrieden.


In der Pause erhielten wir Unterstützung von Freunden und Angehörigen, die den Besuchern an der Theke erfrischende Getränke ausschenkten. Herzlichen Dank an diese Helfer!

Gestärkt konnten wir nun in die zweite, etwas moderner geprägte, Hälfte des Konzertes starten.Hier erwartete die Besucher eine besondere Überraschung. Sie waren sichtlich erstaunt, als der Dirigent wortlos die Bühne verließ, das Orchester aber trotzdem zu spielen begann. Kurze Zeit später kehrte er auf die Bühne zurück, verkleidet als „Tevje“ aus dem Musical „Anatevka“ und sang den Ohrwurm aus  diesem Musical: „Wenn ich einmal reich wär“. Diese gelungene Darbietung wurde von den Besuchern mit besonders viel Applaus honoriert.


Es folgte das rhythmisch wohl anspruchsvollste Stück des Programms: das Thema aus „Mission: Impossible“, arrangiert von Linus Rode, einem unserer Gitarristen, in einem „irren“ 5/4-Rhythmus. Das reguläre Programm endete mit dem Stück „Das Phantom der Oper“. Ein paar Zugaben durften natürlich nicht fehlen, darunter auch „Kutt jot heim“, womit wir die Zuhörer verabschiedeten.

Abschließend möchten wir uns noch bei den Spielern des Mandolinen-Clubs Königsdorf, die uns unterstützt haben, bedanken und natürlich bei Benedikt, der sich fachmännisch um die Technik gekümmert hat. Nicht zu vergessen auch bei Familie Schmidt, deren großes Engagement das Konzert erst möglich gemacht hat!


Fotos: Inge Lichtenthäler, Text: LHoe,. 5. Mai 2018

Jünkerath – Probenwochenende 2018 v. 20.- 22. April


Da unser Orchester für dieses Jahr mehrere Auftritte und Konzerte geplant hat, wurde – wie schon des öfteren – ein Probenwochenende in Jünkerath angesetzt. Gegen 16.00 Uhr am Freitagnachmittag ging es vom Pfarrheim aus los. Im „Don-Bosco-Haus“ angekommen, stellten wir erfreut fest, dass „unser“ Probenraum sehr ansprechend renoviert und außerdem eine Außenterrasse angebaut worden war.

Einige Orchestermitglieder konnten am Freitag noch nicht anreisen. Stattdessen wurden wir von 5 Mitgliedern des befreundeten Mandolinenorchesters Königsdorf unterstützt. Danke! Das war eine gute Idee.

Nach der ersten Probe senkte unser Dirigent gegen 21 Uhr seinen Taktstock und wünschte allen einen angenehmen Abend. Den hatten wir auch: Mit einem Gläschen Wein und verschiedenen Gesellschaftsspielen.

Als die erste Probe am Samstagmorgen nach einem reichhaltigen Frühstück um 9:30 Uhr begann, hatten sich bereits auch die Spieler/innen, die erst jetzt angereist waren, im Probenraum eingefunden, sodass wir nun augenscheinlich komplett waren. Es stellte sich jedoch heraus, dass eine Spielerin aufgrund eines Missverständnisses noch zu Hause saß und auf eine Mitfahrgelegenheit hoffte. Unser Kassenwart MB war „der Mann der Stunde“ und holte die „Vergessene“ schnell ab.

Die Probenarbeit am Samstagmorgen lässt sich in drei Worten gut beschreiben: intensiv, konzentriert und effektiv. Vergessen darf man dabei allerdings nicht, dass wir wohl niemals ein ganzes Wochenende durchhalten könnten, wenn wir nicht in den großen Pausen von den Mahlzeiten des Hauses und in den kleinen Pausen mit Kaffee und Kuchen aus den eigenen Reihen beköstigt und verwöhnt würden!

Die Mittagspause nutzten wir für das obligatorische Gruppenfoto.


Da eine Mitspielerin erst später anreisen konnte, hier ein separates Foto.


Anschließend hatten wir noch eine knappe Stunde Zeit zur freien Verfügung, welche wir mit Basketball, einer kleinen Runde zu Fuß oder auch einfach einer netten Unterhaltung in der Sonne verbrachten.

Danach ging es weiter im Probenprogramm. Mit neuem Elan machten wir uns an die Arbeit, und unsere Fortschritte waren beachtlich.

Am Abend verabschiedeten sich unsere Freunde aus Königsdorf von uns, und wir ließen den Tag wieder mit gemütlichem Beisammensein und Gesellschaftsspielen ausklingen.

Der letzte Tag unseres Probenwochenendes begann für einige Spieler besonders früh, denn wie immer gestalteten wir die Sonntagsmesse in der Klosterkirche musikalisch mit. Hierzu trugen wir einige irische Stücke aus dem aktuellen Programm vor, die dem Zelebranten und den Besuchern der Messe sichtlich gut gefielen. Auch der Organist kam an diesem Sonntag aus unseren Reihen.

Danach wartete das Frühstück, das uns die erforderliche Stärkung für die nächste Probeneinheit liefern sollte, denn für uns war der Sonntag keineswegs ein Tag der Ruhe, sondern eher ein Tag voller harter Arbeit.

Einigermaßen pünktlich begann dann auch die erste Probeneinheit, die sowohl von Müdigkeit als aber auch von Motivation geprägt war. Hörbar war, dass die Stimmen der Königsdorfer fehlten.

Die anschließende Mittagspause wurde von den meisten genutzt, um noch ein bisschen Sonne zu tanken.

Im Laufe des Nachmittags probten wir besonders schwierige Stellen in ein oder zwei Stücken noch einmal extra. Nachdem diese Takte reibungslos funktionierten, konnten die Spieler sich endlich auf das lang ersehnte Kuchenbüffet stürzen, um für die letzte Probe die Kräfte nochmals zu mobilisieren.

Als Fazit kann man festhalten, dass das Probenwochenende deutliche Fortschritte gebracht hat und deshalb alle Beteiligten sehr zufrieden nach Hause fuhren.

Für das bald anstehende Frühlingskonzert in Steinfeld fühlen wir uns also bestens vorbereitet. Aber: Nach der Probe ist vor der Probe, und so treffen wir uns alle am nächsten Donnerstag wieder in Kuchenheim.

Fotos: Inge Lichtenthäler, Texte: KPL, LR, LHoe

Kleider machen Leute

Unser Mandolinen-Orchester möchte nicht nur musikalisch „up to date“ sein, sondern auch modisch im Trend liegen. Bei Vereinsgründung vor rund 100 Jahren trug man eine Tiroler Kluft und nannte sich „Alpengrün Kuchenheim“. Während der Zeit des Nationalsozialismus gab es keine einheitliche Kleidung und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde häufig gewechselt: Dunkle Hose, weißes Hemd mit schwarzer Krawatte oder roter Fliege und blaue Weste. Dann ab 2010 unsere heutige Auftrittskleidung (schwarze Hose, schwarzes Hemd, rot/schwarze Fliege), die jetzt durch eine weitere ergänzt werden soll.

Dazu wurden Mitte Oktober 2017 acht Mitglieder, denen man den nötigen Geschmack und den erforderlichen Sachverstand zutraute – unter der Führung unserer Spielleiterin Vera Schmidt - nach Roetgen gesandt, damit sie sich dort in der Firma „Edelbauer – Maßbekleidung“ beraten lassen sollten (s. Beitrag vom 14.10.2017).

Und so erschien am 10. März 2018 Frau Lauscher, eine sehr freundliche Dame, nicht  um die Vermessung der Welt, sondern die Vermessung unserer Spielerinnen und Spieler vorzunehmen. Dabei muss man festhalten, dass sie sehr einfühlsam vorging und keinerlei Bemerkungen über die kräftigen Staturen einiger unserer Männer verlor.

Da vorauszusehen war, dass sich die Prozedur über mehrere Stunden hinziehen würde, hatten unsere Mädels – wie gewohnt – Kaffee gekocht und reichlich „Berliner“ gebunkert. Obwohl solche Anproben den Männern normalerweise sehr lästig sind, konnten sie deshalb den Samstagvormittag trotzdem genießen.

Ganz nach dem Motto: „Kleider machen Leute“, hofft das Orchester, bei zukünftigen Konzerten mit der neuen Auftrittskleidung beim Publikum gut anzukommen.

Fotos: Inge Lichtenthäler, Text: KPL, 10.März 2018

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum

An diese Äußerung von Friedrich Nietzsche mag man denken, wenn man sieht, mit welcher Begeisterung und wie viel Fleiß Kinder und Jugendliche sich für den Wettbewerb „Jugend musiziert“ intensiv vorbereitet haben.

So trafen sich am 23. Februar 2018 rund 20 junge Musikerinnen und Musiker im Museumsgästehaus „Mottenburg“ in Kuchenheim zum Abschlusskonzert der Preisträger des Kreises Euskirchen zur Preisverleihung der 55. Auflage des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“. Unter ihnen von unserem Orchester auch Linus Rode – einer der Leistungsträger aus der Gitarrenstimme. Aus der Rubrik: "Solo-Wertung Gitarre" spielte er von Francisco Tárrega das Capricho árabe derart ausdrucksstark, dass das Publikum begeistert war. Linus, das hast Du exzellent gemacht! Unser Orchester kann sich freuen, einen solch talentierten Gitarristen - neben anderen hervorragenden Spielerinnen und Spielern - in seinen Reihen zu haben.

Auch noch weitere Preisträgerinnen und Preisträger würden sich gut in unser Orchester einfügen! Vielleicht sollte unser Vorstand einmal auf Talentsuche gehen.

Fotos: Privat, Text: KPL, 23.02.2018

Nachtrag zum Bericht über die Jahreshauptversammlung am 2. Februar 2018

In der Jahreshauptversammlung von Anfang Februar 2018 sollte eine bemerkens­werte Ehrung erfolgen: Willi Manheller ist seit 70 Jahren Mitglied im Mandolinen-Orchester. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er leider an dieser Versammlung nicht teilnehmen. Die Ehrung sollte bei ihm zu Hause nachgeholt werden.

Am 20. Februar war es dann so weit: Vorsitzender Hans Fellbach, Kassenwart Manfred Blum und Karl-Peter Lichtenthäler suchten zusammen mit der Vereins­fotografin den Jubilar in dessen Haus auf. Willi Manheller begrüßte die Vier mit sichtlicher Freude. Hans Fellbach dankte ihm für die jahrzehntelange Treue zum Verein, gratulierte zur 70-jährigen Mitgliedschaft und überreichte ihm die Ehrenurkunde, die der Geehrte sichtlich gerührt entgegennahm. Seine Ehefrau und die Enkelin boten ein kühles „Gläschen“ an, um den Anlass gebührend zu feiern.

Danach wurde in Erinnerungen gekramt und zum wiederholten Mal erzählt, wie der Verein nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht nur wieder jährlich Konzerte gab, sondern nach alter Tradition auch wieder Theaterstücke aufführte. Bei diesen Aufführungen fungierte Willi Manheller als Souffleur.

Lieber Willi, Vorstand und Mitglieder des Mandolinen-Orchesters 1921 Kuchenheim e.V. danken Dir und gratulieren auch sehr herzlich zu 70 Jahren treuer Vereins­zugehörigkeit. Wir wünschen Dir noch viele Jahre bei bestmöglicher Gesundheit! Alles Gute weiterhin.

Fotos: Inge Lichtenthäler, Text: KPL, 21.02.2018

Jahreshauptversammlung 2018

Wie seit vielen Jahren üblich, fand auch in diesem Jahr unsere Mitgliederversammlung wieder am ersten Freitag im Februar in unserem Vereinslokal „Zur Tant Seef“ in Kuchenheim statt. Von den 129 Mitgliedern waren 29 gekommmen, stand doch außer den üblichen Themen einer Jahreshauptversammlung die Entscheidung über die künftige Auftrittskleidung auf der Tagesordnung. Der Vorsitzende Hans Fellbach begrüßte alle Anwesenden und bat sie, sich zum Gedenken an die im Jahr 2017 verstorbenen Mitglieder zu erheben.

Anschließend stellte er fest, dass die Einladungen form- und fristgerecht zugestellt wurden und keine weiteren Anträge zur Tagesordnung eingereicht wurden.

Der nächste Tagesordnungs-Punkt musste leider entfallen. Willi Manheller, der für seine 70-jährige Mitgliedschaft geehrt werden sollte, hatte sein Kommen aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Seine Ehrenurkunde und das Geschenk werden ihm nach Hause gebracht und in einer kleinen Zeremonie überreicht.

Kurz und knapp trug die Geschäftsführerin Hedwig Müller-Neimann die Ereignisse des vergangenen Jahres vor. Das Orchester hat 8 Konzerte gespielt, wobei 4 Auftritte an 2 Wochenenden stattfanden, was für die Spieler und Spielerinnen und deren Finger sehr belastend war. Bei den Auftritten wurden viele neue Zuhörerinnen und Zuhörer gewonnen. Da das Orchester inzwischen über die Grenzen Euskirchens hinaus bekannt ist, kamen viele Freunde der Zupfmusik auch von weit her zu unseren Konzerten. Um die Öffentlichkeitsarbeit weiter zu intensivieren, wurde zusätzlich zu der Homepage auch eine Facebook-Seite eingerichtet.

Als Nächster trug Manfred Blum den Kassenbericht 2017 vor, aus dem hervorging, dass die finanzielle Basis des Vereins sich weiterhin günstig entwickelt hat. Dies bestätigten die beiden Kassenprüfer Trude Bohne und Harry Meixner und bescheinigten dem Vereinsvorstand einen verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen.

Daraufhin erteilten auf Antrag die Anwesenden einstimmig (bei Enthaltung des Vorstands) dem Kassenwart und dem Vorstand uneingeschränkte Entlastung für das Rechnungsjahr 2017. Aufgrund des informativen und sehr präzisen Prüfberichts wurden die Kassenprüfer wiedergewählt.

Der nächste Tagesordnungspunkt war der wichtigste der Jahreshauptversammlung. Hier war zu entscheiden, ob neue Auftrittskleidung beschafft werden soll und wie dies finanziert werden kann. Hans Fellbach trug das mögliche Finanzierungsmodell in allen Facetten vor. Centgenau erläuterte er, welche Kosten vom Verein übernommen werden und welche als Selbstbeteiligung von den Mitspieler/Innen finanziert werden müssen. Auch die damit verbundenen Eigentumsverhältnisse wurden klar dargelegt. Die vorausgegangene ausführliche Diskussion zum Thema in der Spielersitzung am 11. Januar erleichterte die anschließende Abstimmung.

Alle Anwesenden waren jetzt auf das künftige Outfit gespannt. Lena Höver präsentierte uns - gekonnt wie ein Profimodell - unsere neue Auftrittskleidung. Farbe und Design gefielen sehr gut, so dass die Anwesenden einstimmig für eine Autragserteilung votierten.

Anschließend erläuterte unser Dirigent Ulrich Bleck noch kurz seine Pläne für das kommende Jahr.

Unsere Spielleiterin Vera Schmidt bedankte sich bei allen aktiven Mitgliedern für die fleißige Teilnahme an den wöchentlichen Proben, nicht ohne Willi Sürth, der an allen Proben teilgenommen hat, besonders zu loben.

Kurz nach 21:30 Uhr beendete Hans Fellbach offiziell die Sitzung und der Abend klang gemütlich aus.

Text: HVN, Fotos: Inge Lichtenthäler, 2. Februar 2018

Nachweihnachtliche Klänge

Das weihnachtliche Konzert, das unser Orchester vor zwei Jahren in der Kaller Pfarrkirche St. Nikolaus gespielt hat, scheint nicht nur unseren Spielerinnen und Spielern in guter Erinnerung geblieben zu sein, sondern auch den Menschen aus der Region Kall. Denn zu Beginn unseres ersten Auftritts im Jahr 2018 begrüßte unser Vorsitzender Hans Fellbach sichtlich erfreut die vielen Zuhörer, die die Pfarrkirche bis auf die letzte Bank gefüllt hatten – ein Umstand, der nebenbei die ohnehin hervorragende Akustik des Raumes noch weiter verbesserte. Besonders gerne begrüßten wir unter den Zuhörern auch den Vorsitzenden des befreundeten Mandolinenorchesters aus Königsdorf, Matthias Quadt, mit seiner Ehefrau.

Ulrich Bleck, unser Dirigent, hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das den Namen „Nachweihnachtliches Konzert“ auf jeden Fall verdient hat. Schließlich enthielt es neben traditionellen und englischen Weihnachtsliedern auch viele andere Stücke, die – passend zur Jahreszeit – die ruhige Seite der Mandolinenmusik in all ihren Facetten präsentieren konnten.

Zu den Höhepunkten des Programms gehörten sicherlich die beiden ergreifenden Stücke „Oh mio babbino caro“ und „Ave Maria“ von Franz Schubert, gesungen von Inga Winkelmeier und Miriam Krüger. Mit dem Medley „Favourite Christmas Classics“ präsentierte unser Orchester in diesem Jahr auf Wunsch vieler Mitspieler/innen auch englische Weihnachtslieder. Zwei unserer Stücke, die zwar keine direkte Verbindung zum Weihnachtsfest haben, aber zu dieser Zeit immer wieder gerne gespielt und gehört werden, sind Johann Pachelbels bekannter „Kanon“ und das zweite „Ave Maria“ dieses Nachmittags. Diese wunderschöne Meditation, die Charles Gounod über das 1. Präludium aus Johann Sebastian Bachs „Wohltemperiertes Klavier“ verfasste, wurde von einem achtköpfigen Ensemble aus Solisten vorgetragen.

Ganz andere Einblicke in die Möglichkeiten eines Mandolinenorchesters erhielt das Publikum mit den Stücken „Rapsodia Spagnuola“ von Simone Salvetti, „Die Heimreise“ von Konrad Wölki und der beliebten „Petersburger Schlittenfahrt“ von Richard Eilenberg als eine der Zugaben, die die Zuhörer unter großem Beifall mehrmals nachdrücklich forderten.

Dieses gelungene Konzert dürfte sowohl unserem Orchester als auch dem begeisterten Publikum noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Text: LR, Fotos: Inge Lichtenthäler, 07. Januar 2018